SpielKompetenz – Förderung von Konzentration und Selbstregulation

Spiel als Schlüssel zur Entwicklung: Wir fördern exekutive Funktionen wie Arbeitsgedächtnis, Impulskontrolle und kognitive Flexibilität mit Regelspielen

Exekutive Funktionen sind zentrale Steuerungsprozesse des Gehirns, die für Selbstregulation, Planung und Problemlösung verantwortlich sind. Sie beeinflussen Lernfähigkeit, Konzentration und soziale Kompetenzen. Kinder mit Lernschwierigkeiten oder ADHS haben oft Defizite in diesen Bereichen – doch die gute Nachricht: Exekutive Funktionen sind trainierbar!

Unser Ansatz: Spiel als wirkungsvolles Werkzeug, um Konzentrationsfähigkeit, Impulssteuerung und kognitive Flexibilität zu fördern. Wir begleiten Kinder, Eltern und Schulen mit Coaching, Beratung und praxisnahen Konzepten.

Für Kinder

SpielKompetenz – Lebenskompetenzen gezielt fördern

Kinder lernen am besten im Spiel. Durch gezielte Spielangebote trainieren wir wichtige exekutive Funktionen wie Arbeitsgedächtnis, Impulssteuerung und kognitive Flexibilität. Das stärkt nicht nur die Lernfähigkeit, sondern auch die Selbstregulation und das soziale Miteinander.

Angebote:

  • SpielKompetenz-Training für Kinder zur Förderung von
  • Konzentrationsfähigkeit und Impulssteuerung und kognitiven Flexibilität
  • SpielKompetenz-Spielclub – Wir treffen uns zum Spielen!

Erklärungen – SpielKompetenz-Training

Das SpielKompetenz-Training kombiniert Beratung, Coaching und gezieltes Training grundlegender Fähigkeiten, die für die erfolgreiche Bewältigung des Alltags in Schule, Familie und später im Beruf entscheidend sind.

Es richtet sich an Kinder vom Kindergartenalter bis zum Ende der Oberstufe. Das Training ist individuell aufgebaut – analog zu einem Coaching. Ziele und Schwerpunkte werden gemeinsam festgelegt. Die Basis bilden verschiedene Spiele, ergänzt durch Reflexion und vor allem die Übertragung der Erkenntnisse in den Alltag.

Eckpunkte des Trainings

  • Gemeinsam mit dem Kind, den Eltern und – falls sinnvoll – den Lehrpersonen wird erarbeitet, wo der größte Leidensdruck liegt und welche Kompetenzen gezielt gestärkt werden sollen.
  • Das Kind weiß jederzeit, an welchen Fähigkeiten und Kompetenzen es gerade arbeitet.
  • Der Spaß am Spiel ist ein zentraler Motivator. Die Kinder können zwischen vorgeschlagenen Spielen auswählen.
  • Jede Einheit schließt den Transfer in den Alltag ein: Es gibt konkrete Umsetzungsaufgaben für das „richtige Leben“.

Für nachhaltige Erfolge empfehlen wir mindestens 10 Sitzungen à 50 Minuten über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten. Die genaue Dauer wird individuell abgestimmt

Geben Sie Ihrem Kind neue Werkzeuge für Schule & Alltag.

Beispiel 1: Ben – Mut und Entscheidungsfreude fördern

Ben ist ein zurückhaltender Junge von 8 Jahren. Entscheidungen fallen ihm schwer, und er wählt meist die einfachste, aus seiner Sicht risikoärmste Variante. Dadurch verpasst er viele Chancen, findet schwer Anschluss und sein großes Potenzial bleibt oft ungenutzt.

Nach einer ausführlichen Analyse, die wir gemeinsam mit Ben und seinen Eltern besprochen haben, starten wir die erste Trainingsstunde mit dem Würfelspiel „Böse Eins“. Bei diesem Spiel geht es darum, Risiken bewusst einzuschätzen und zu dosieren. Wir spielen mehrere Runden, in denen Ben unterschiedliche Taktiken ausprobiert – mal risikofreudig, mal vorsichtig. Anschließend besprechen wir gemeinsam die Situationen im Spiel und ziehen Analogien zu Bens Alltag. Ben wählt zwei konkrete Situationen aus, in denen er in der kommenden Woche mutiger handeln möchte.

Für zu Hause erhält Ben zwei Spiele, die er gemeinsam mit seinen Eltern spielt, um weiter zu üben, Entscheidungen zu treffen und Risiken abzuwägen.

Beispiel 2: Rea – Impulskontrolle und Fokussierung trainieren

Rea ist 9 Jahre alt – ein kreativer, fröhlicher Wirbelwind, immer in Bewegung. Sie ist gut integriert und beliebt, doch ihre Impulsivität führt regelmäßig zu Konflikten: Zusammenstöße mit Mitschüler:innen, Zurechtweisungen durch Lehrkräfte und Strafaufgaben, weil sie im Unterricht stört. Ihre Leistungen sind solide, könnten aber aufgrund ihrer hohen Intelligenz deutlich besser sein.

Gemeinsam mit Rea, ihren Eltern und der Klassenlehrerin analysieren wir die Situation. Niemand erwartet, dass Rea immer ruhig ist – aber alle sind sich einig: Wenn Rea lernt, ihre Impulsivität besser zu steuern und sich in wichtigen Momenten zu fokussieren, wird der Alltag für alle leichter.

Wir beginnen mit dem Spiel „Packesel“, bei dem man mit Ruhe und Konzentration einen Esel mit dünnen Stäbchen beladen muss. Nach jeweils drei Stäbchen darf Rea eine kurze Sprungpause auf dem Trampolin machen. Zweimal stößt sie beim Zurückkommen vom Trampolin den Tisch an, und die Ladung fällt herunter. Wir besprechen die Situation und übertragen die Erkenntnisse in Reas Alltag. Sie wählt zwei konkrete Situationen in der Schule, in denen sie sich in der kommenden Woche bewusst konzentrieren möchte, mit anschließender Belohnungspause und einer unaufgeregten Rückkehr in den Unterricht.

Damit die Umsetzung gelingt, schreiben wir einen kurzen Brief an die Lehrerin. Zusätzlich erhält Rea ein Spiel für zu Hause, das die Fokussierung trainiert, sowie eine Atemübung, die sie vor Spielbeginn anwenden kann.

SpielKompetenz-Spielclub

Der SpielKompetenz-Spielclub ist ein Angebot für Kinder im Kindergarten- und Primarschulalter. In den zwei Stunden spielen wir gemeinsam verschiedene Regelspiele, die vor allem Spaß machen und gleichzeitig wichtige Fähigkeiten fördern.

Die Spiele sind so ausgewählt, dass sie:

  • unterschiedliche Interessen der Kinder abdecken,
  • an die jeweiligen Altersstufen angepasst sind,
  • verschiedene Kompetenzen wie Konzentration, Impulskontrolle, strategisches Denken und soziale Fähigkeiten stärken.
Der SpielKompetenz-Spielclub ist durch eine pädagogische Fachkraft betreut und in die Spiele werden sorgfältig eingeführt.

Unverbindlich anfragen und beim nächsten Spieltermin dabei sein.

Für Eltern und Angehörige

Spiel als Ressource – Eltern gezielt unterstützen

Eltern sind die wichtigsten Begleiter in der Entwicklung ihres Kindes. Wir zeigen, wie Sie Spiel gezielt einsetzen können, um Konzentration, Selbstregulation und Problemlösefähigkeiten zu fördern. Praxisnah, alltagsorientiert und individuell.

Angebote:

  • Elterncoaching zum Einsatz von Spiel im Alltag

  • Kurse und Infoanlässe für Elternvereine und Elternräte

  • Infoanlässe zu Spiel und exekutiven Funktionen

Lernen Sie, wie Spiel den Familienalltag entlasten kann – kontaktieren Sie uns.

Für Schulen

Spiel im Unterricht – Exekutive Funktionen stärken

Exekutive Funktionen sind entscheidend für den Schulerfolg. Wir unterstützen Schulen dabei, Spiel als pädagogisches Werkzeug zu nutzen – vom Kindergarten bis zur Oberstufe. Mit praxisnahen Konzepten, Weiterbildungen und Fördercurricula schaffen wir ein lernförderliches Umfeld.

Angebote:

  • Infoanlässe und Weiterbildungstage für Lehrpersonen

  • Schulinterne Workshops für Lehrpersonen zu Spiel und exekutiven Funktionen

  • Beratung zur Integration von Spielen in den Unterricht

  • Entwicklung eines Fördercurriculums für exekutive Funktionen über die ganze Schule (Kindergarten bis Oberstufe)

  • Freifachangebot vor Ort: «Spielclub», zwei Lektionen/Woche für Kinder ihrer Schule mit Regelspielen

Spielen im Unterricht wirksam einsetzen – Beratung anfragen.

50 Spiele mit wenig Aufwand & Material

Für zwei Personen – von 5 bis 99 Jahren

Lust auf Spielspaß ohne großen Aufwand? Unser Buch „50 Spiele mit wenig Aufwand & Material“ bietet eine bunte Sammlung einfacher und fröhlicher Spiele für zwei Personen – ideal für kleine Pausen, um Langeweile zu vertreiben oder einfach gemeinsam Spaß zu haben.

Die Spiele sind pädagogisch wertvoll und fördern neben dem Spaß gleichzeitig wichtige Kompetenzen wie:
✔ Konzentrationsfähigkeit
✔ Impulskontrolle
✔ Flexibles Denken

Perfekt für:
✔ Zuhause
✔ Unterricht
✔ Zwischendurch

Im Set enthalten ist das Buch mit 50 abwechslungsreichen Spielen und alle benötigten Hilfsmittel.

Eigenverlag | ISBN: 978-3-033-11839-3

Das Buch kann direkt bei uns in Lenzburg bezogen werden oder online bestellt werden.